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Die Fürstlich Waldecksche Waffenkammer umfasst 1.000 Einzelobjekte. Der kleinere Teil der Ausstellung besteht aus Stücken rein kriegshandwerklicher Herkunft. Der weitaus größere und kunstgeschichtlich bedeutende Teil umfasst die Sammlung der Jagdwaffen. Bis ins 20. Jahrhundert hinein gehören Militärwesen und Jagd zum adeligen Selbstverständnis, die Jägerei sollte auf das Soldatenhandwerk vorbereiten.
In dem Ausstellungsraum "Türkenkriege" werden die Rolle der Grafen und Fürsten des Wadecker Hauses im Kampf gegen das Osmanische Reich erklärt und auch die "Türkenbeute" mit Prunkwaffen der Osmanen gezeigt.
In dem Raum „Die Jagd“ werden prachtvoll ausgeführte Jagdwaffen ausgestellt, die gezielt als Geschenke eingesetzt wurden und damit auch einen politischen Charakter hatten. Noch heute kann man am Bestand der Fürstlichen Waffenkammer die Beziehungen zum Wiener Kaiserhof, zum kurfürstlichen pfälzischen Hof in Mannheim und zu den Herzogen von Pfalz-Zweibrücken erkennen.
Die Söhne des Fürstenhauses Waldeck und Pyrmont hatten alle eine militärische Laufbahn vor sich, sowohl als regierender Fürst wie auch als Truppenführer waren sie mit Krieg und Militär eingesetzt. Darum nahm die Kriegswissenschaft einen hohen Stellenwert ein. Der Raum „Fürsten als Soldaten“ geht näher auf dieses Thema ein und zeigt die Uniformen der Prinzen oder Fürsten aus dem 18. und 19. Jahrhundert.
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