Vortrag & Forum – Was tut sich, wenn man nichts tut?

15. November 2018

Die Besucherinnen und Besucher der Vortragsreihe Vortrag & Forum erwartet am Donnerstag, 15. November von 19:30 bis 21.00 Uhr ein informativer sowie abwechslungsreicher Abend mit viel Hintergrundwissen zum Nationalpark Kellerwald-Edersee.
Interessierte, die mit dem ÖPNV anreisen möchten, steigen an der Haltestelle Bad Wildungen, Breiter Hagen aus und folgen der Beschilderung zum Nationalparkamt.

Dipl. Biologin Karin Menzler-Henze vom Büro FaGuS (Fachbüro für Gutachten und ökologische Studien) stellt im Nationalparkamt Bad Wildungen die Besonderheiten des Nationalparks vor und liefert Eckwerte, Indikatoren und Prognosen aus dem 2. Forschungsbericht „Biotopausstattung und Naturnähe im Nationalpark Kellerwald-Edersee“.

Dabei geht sie folgenden Fragen auf den Grund: Was hat es mit dem europäischen Rotbuchenwald auf sich, der im Nationalpark vorrangig geschützt wird? Warum wurde der Kellerwald zum Nationalpark? Darüber hinaus fasst sie verschiedene Kartierungen und Forschungsergebnisse des hiesigen Großschutzgebietes anschaulich zusammen und erklärt, was sich bereits getan hat und wie sich Wald und Vegetation verändern. Die Leitfrage des Abends, „Was tut sich, wenn man nichts tut?“, bietet auch Raum für einen regen Austausch.

Zum Abschluss wirft die Biologin noch einen spannenden Blick in die Zukunft. Wie könnte der Nationalpark in ein paar Jahren aussehen? Wie weit sind die Wälder auf dem Weg zur Wildnis bereits gekommen? Werden sich Urwald-Reliktarten wie zum Beispiel der Veilchenblaue Wurzelhalsschnellkäfer ausbreiten? Der Vortrag ist nicht nur informativ sondern auch wunderschön bebildert, so dass die Neugierde und Lust der Besucher geweckt wird, sich selbst auf die Suche nach der Wildnis im Wald zu begeben.

Veranstaltungen im Nationalpark und zum Nationalpark selbst finden Sie unter www.nationalpark-kellerwald-edersee.de

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