Sonderausstellung „Klimablicke – Offensichtliches und Verborgenes“ im NationalparkZentrum

6. Februar bis 5. Mai 2019

Johannes Eichhorn stellt seine Gemälde zum Thema Klimawandel aus

Am Mittwoch, 6. Februar beginnt die Sonderausstellung „Klimablicke – Offensichtliches und Verborgenes“ im NationalparkZentrum mit einer Vernissage um 17:00 Uhr.
Interessierte, die mit dem ÖPNV anreisen, steigen am Bahnhof Herzhausen oder an der Haltestelle Vöhl-Herzhausen NationalparkZentrum aus und folgen der Beschilderung zum Zentrum.

Gezeigt werden Bilder von Prof. Dr. Johannes Eichhorn, der sich nicht nur künstlerisch, sondern auch wissenschaftlich mit dem Thema Klimawandel auseinandersetzt. Manfred Bauer, Leiter des Nationalparks, eröffnet die Vernissage mit einer Einführung in das Thema. Musikalisch wird die Ausstellung von Karin Eichhorn auf dem Cello begleitet.

Ausgestellt werden Gemälde,  die das Thema Klimawandel behandeln. Sie zeigen Orte oder Lebensbereiche, die auf der Erde vom Klimawandel besonders betroffen sind – beispielsweise die Antarktis. „Erst kürzlich wurde in der Tagesschau darauf hingewiesen, dass sich die Veränderung des Eiskörpers viel schneller vollzieht, als zunächst erwartet“, sagt Prof. Dr. Eichhorn, der sich nicht nur künstlerisch,  sondern auch wissenschaftlich mit dem Thema Klimawandel befasst.

Doch vom Klimawandel betroffen sind nicht nur natürliche Abläufe sondern auch vom Menschen beeinflusste Lebensbereiche. Deshalb werden in der Ausstellung auch das Meer, Lebensgemeinschaften und Wälder thematisiert. „Klimawandel wird oft durch nüchterne Zahlen dargestellt. Wer kann sich aber wirklich vorstellen, was eine Veränderung der globalen Mitteltemperatur eines Jahres um wenige Grad Celsius mit der Dynamik unseres Lebensraumes zu tun hat?“, so Eichhorn.

Mit der Ausstellung werden Emotionen angesprochen und das ist auch so gewollt: Denn sie soll aufwecken und aufmerksam machen und eine Veränderung in der Wahrnehmung der Menschen bewirken. „Der Klimawandel ist ein Thema, das in seiner Bedeutung für die Zukunft des Planeten kaum überschätzt werden kann - und es geht jeden an. Daher reicht es nicht, es nur wissenschaftlich und politisch zu diskutieren, sondern es müssen auch andere Zugänge geschaffen werden“, so Bauer. „Die Kunst ist ein Weg, Aufmerksamkeit zu erregen und zur Beschäftigung mit diesem Thema anzuregen.“ Die Ausstellung wird noch bis zum Sonntag, 5. Mai 2019 zu sehen sein.

Weitere Informationen zu den Veranstaltungen im Nationalpark und zum Nationalpark selbst finden Sie unter www.nationalpark-kellerwald-edersee.de

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