Wer hat Angst vorm bösen Wolf?

26. November 2017

Nationalparkführerin Viola Wagener bietet am Sonntag, 26. November, eine Exkursion über die Chancen und Risiken von Wolf, Luchs und Waschbär an. Im Fokus stehen darüber hinaus invasive Pflanzen wie das indonesische Springkraut.

Treffpunkt zur dreistündigen Tour in den Nationalpark ist um 13:00 Uhr der Nationalpark-Eingang Quernstgrund in Frebershausen.
Interessierte, die mit dem ÖPNV anreisen möchten, steigen an der Haltestelle Bad Wildungen-Frebershausen, Zur Quernst aus und folgen der Beschilderung zum Treffpunkt.
Teilnehmer denken bitte an festes Schuhwerk, wetterangepasste Kleidung und Erfrischungsgetränke.
Es ist keine Anmeldung erforderlich, sodass auch Kurzentschlossene spontan an der kostenfreien Exkursion teilnehmen können.

Wer hat Angst vorm bösen Wolf? Diese Frage, unter der die Exkursion veranstaltet wird, spiegelt sinnbildlich das Misstrauen vieler Menschen wider – gegenüber Arten, die für sie fremd sind und dadurch bedrohlich erscheinen. Und das obwohl beispielsweise der Wolf in der Vergangenheit zu unseren heimischen Wildtierarten zählte und nun nach einiger Zeit der Abwesenheit wieder in seinen natürlichen Lebensraum zurückgekehrt ist.

Viola Wagner wird gemeinsam mit den Teilnehmern der Exkursion die Chancen und Risiken eruieren, die die Wiederansiedlung von Wolf und Luchs mit sich bringt. Aber auch einen Blick auf eingeschleppte beziehungsweise eingewanderte Arten wie den Waschbär, der 1934 gezielt am Edersee ausgesetzt wurde, oder das indonesische Springkraut werfen und aufzeigen, welche Vor- und Nachteile deren Vorkommen in unseren Gefilden mit sich bringen.

Weitere Informationen zu den Veranstaltungen im Nationalpark und zum Nationalpark selbst finden Sie unter www.nationalpark-kellerwald-edersee.de

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